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Rastazöpfe / Braids

12987050_1119817128070018_4204485976966694746_n Unter Rastazöpfen, oft auch Braids, Individual Braids, Micro Braids, Rastalocken, Rastas oder Afrozöpfchen (oft auch fälschlicherweise Rasterzöpfe oder Raster) genannt, versteht man eine recht aufwendige Frisur, bei der die Haare  zu vielen, kleinen Zöpfchen geflochten werden. Je feiner und zahlreicher die Rastazöpfe, desto länger hält die Frisur, aber länger als 4 – 5 Monate sollte man die Frisur nicht tragen.

Deine Haare sollten mindestens 10 cm lang sein, damit ich dir Rastazöpfe einflechten können. Ob einfarbige Braids – mit Strähnchen – Shockcolours, zig-zag, oder wellig; alles ist machbar.

Rastazöpfe schaden Deinem Eigenhaar nicht und können nach Ablauf der Tragezeit problemlos entfernt werden. Wir können Dir die Rastazöpfe natürlich auch aufflechten, falls Du es nicht selbst tun  möchtest oder es Dir nicht zutraust. Rastazöpfe sind übriges eine sehr gute Lösung, falls Du Deine Haare wachsen lassen möchtest! Während das Haar geflochten ist, wird es nicht mehr durch das tägliche Styling (Bürsten, föhnen, Stylingmittel) strapaziert und kann sich wunderbar erholen und wachsen! Auch sehr feines Haar kann auf diese Art lang « gezüchtet » werden.

Dauer: max 4 Stunden(zur zweit)

Mehr Info auf meiner Facebook Seite: Afro Frisuren

Fragen und antworten über Rastazöpfe

Wie werden Rastazöpfe gemacht?IMAG0286[1]

 

Zu Beginn muss erst einmal abgesprochen werden, wie dick die Haare geflochten werden sollen. Schließlich hängt von der Dicke der Zöpfe die letztendliche Gesamtarbeitszeit und bedingt dadurch mitunter auch der Preis ab. Hinzu kommt auch die Auswirkung auf den Tragekomfort wie auf die Haltbarkeit der Frisur.

Denn während breit geflochtene Zöpfe zwar anfangs ein angenehmeres Haargefühl mit sich bringen, da sie weniger ziepen und sich leichter hochbinden lassen, so halten diese wesentlich kürzer als dünne Zöpfchen. Dünne Zöpfchen sind deutlich straffer, bieten daher aber auch sehr viel länger eine perfekte Optik, da das Eigenhaar nicht so schnell herausdrieseln kann. Nun geht es ans Werk, indem man erst einmal das gesamte Haar in große Quadranten unterteilt und mit Haarklemmen sorgfältig wegsteckt. Nun beginnt man mit einem Quadranten der Nackenpartie, welcher in viele etwa 1×1 cm kleine Quadrate unterteilt wird. An die entstehenden Strähnen wird dann das Kunsthaar eingeflochten, welches ebenso in sehr dünnen Strähnen verwendet wird.

Die Haarenden können anschließend auf unterschiedliche Weise versiegelt werden. Je nach Vorliebe verwendet man hierzu farblosen Nagellack, ein Feuerzeug oder tunkt die Spitzen einfach nur in heißes Wasser. Anfangs ist man bezüglich der Haltbarkeit sicher etwas verunsichert und befürchtet ein vorzeitiges Aufdrieseln der Strähnchen. Jedoch sind die Versiegelungsmethoden sehr erprobt und halten, was sie versprechen.

Welches Kunsthaar sollte verwendet werden?

Das Einflechten von Kunsthaar macht die Frisur um Monate länger haltbar, die Zöpfe sind voluminöser, straffer und können bis zur Taille verlängert werden. Außer dem zusätzlichen Schutz, den das Kunsthaar dem eingeflochtenen Eigenhaar bietet, gibt es zudem auch die Möglichkeit, die Haarenden thermisch zu versiegeln. Professionelle Flechter verwenden aus diesen Gründen eigentlich immer Kunsthaar.

Afrikashops haben in der Regel Kunsthaare in vielen Farben vorrätig. Mit persönlicher Auswahl direkt im Shop ist es meist einfacher als bei separatem Haarkauf (beispielsweise übers Internet), da man sich besser an der eigenen Haarfarbe orientieren kann, und auch von der Beratung professioneller Flechter profitiert.

Welcher Haartyp eignet sich für Rastazöpfe?

Ob krauses oder glattes Haar – Rastazöpfe sind eigentlich für jeden Haartyp geeignet. Jedoch sollten Menschen mit krankhaftem Haarausfall und solche, die zu Migräne neigen, besser auf Rastazöpfe verzichten. Denn gerade in den ersten Tagen, wenn die Zöpfe sehr straff an der Kopfhaut angeflochten sind, können vermehrt Kopfschmerzen auftreten.

Wie lange halten Rastazöpfe?

Je feiner die Rastazöpfe geflochten sind, desto länger können sie getragen werden. Hat man sich für die Verwendung von Kunsthaar entschieden, so kann man die Zöpfe durchaus 3-4 Monate lang tragen. Etwa einen Monat verlängern kann man diese Tragezeit noch, indem man sich die Ansätze vorn und an den Seiten nachflechten lässt.

Wie pflegt man Rastazöpfe?

IMAG0269[1]Damit die Haare so lang wie möglich gepflegt und schön aussehen, sollte man jegliche Reibung vermeiden. Daher empfiehlt es sich, die Zöpfe nachts zu einem dicken Zopf zu flechten und eventuell sogar ein abgeschnittenes Strumpfhosenbein überzuziehen, da dies die Haare beim nächtlichen Hin- und Herwälzen außerordentlich schont.

Waschen sollte man die Haare nicht öfter als 1x pro Woche. Am einfachsten geht dies, indem man das Shampoo mit viel Wasser bereits in der Hand aufschäumt, auf die Haare tupft und anschließend gut durchspült. Da die Haare lufttrocknen müssen, sollte man das Waschen nicht unbedingt auf den Abend verlegen. Ein um die Frisur geschwungenes Handtuch saugt bereits einen Großteil der Feuchtigkeit auf.

Zusätzliche Pflege gönnt man Haar und Kopfhaut mit einem Pflegespray aus Aloe Vera oder Panthenol, welches beruhigende Wirkung verspricht und einem eventuellen Juckreiz vorbeugt.

Bedenken sollte man im Sommer ( Frisurentrends für den Sommer ) natürlich auch den Sonnenschutz, wenn man sich für eine solche Frisur entscheidet. Denn schließlich entstehen durch das Flechten freie Stellen auf der Kopfhaut, welche Sonneneinstrahlung ganz und gar nicht gewöhnt sind und daher besonders geschützt werden müssen.

Müssen die Haare nach dem Aufmachen abgeschnitten werden?

Nach dem Aufflechten der Rastazöpfe haben die Haare in etwa die gleiche Länge wie zuvor. Jedoch erscheinen sie anfangs dünner, weil man für lange Zeit ein dichtes Haarvolumen gewöhnt war. Sicher ist es von Vorteil, sich direkt nach dem Aufflechten einen neuen frischen Haarschnitt zu gönnen – aber ein Kurzhaarschnitt ist natürlich nicht erforderlich.

Beim Aufflechten der Rastas sollte man nicht erschrecken, wie viele eigene Haare man plötzlich in den Händen hält. Dies ist jedoch ganz normal und kein Grund zur Besorgnis. Denn pro Tag verliert man im Schnitt bis zu 100 Haare. Da diese jedoch für einige Monate fest in den engen Zöpfchen verankert sind können sie erst dann ausfallen, wenn die Rastas geöffnet werden.

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